Die beiden Technologien im Überblick
Laserdrucker arbeiten mit Toner, der auf das Papier gebrannt wird. Das Ergebnis: gestochen scharfe Schrift, wischfest, wasserfest, archivfest. Tintenstrahldrucker sprühen flüssige Tinte aufs Papier — günstiger in der Anschaffung, aber empfindlicher bei Feuchtigkeit und langsamer bei reinem Text.
Kosten pro Brief realistisch gerechnet
| Posten | Laserdrucker | Tintenstrahldrucker |
|---|---|---|
| Gerät (Einstieg) | ab 100 € | ab 50 € |
| Seitenpreis (Schwarzweiß) | ca. 2 bis 4 Cent | ca. 5 bis 15 Cent |
| Risiko bei Seltennutzung | gering — Toner trocknet nicht ein | hoch — Düsen verstopfen, Reinigung frisst Tinte |
| Haltbarkeit des Ausdrucks | sehr hoch | mittel (Wasserflecken, Verblassen) |
Die Falle der Seltennutzung
Ein Tintenstrahldrucker, der zwei Monate stillsteht, reinigt beim nächsten Start die Druckköpfe — dabei geht oft mehr Tinte verloren als für den eigentlichen Brief nötig wäre. Rechnet man Gerät, Verbrauchsmaterial und Ausfälle zusammen, kostet der gelegentliche Briefausdruck schnell 1 € und mehr pro Seite. Ein Laserdrucker verzeiht lange Pausen, amortisiert sich aber erst ab einigen hundert Seiten im Jahr.
Für welche Briefe Druckqualität zählt
- Behörden und Gerichte: Dokumente müssen lesbar und dauerhaft sein — Laserdruck ist hier die sichere Wahl.
- Bewerbungen auf Papier: Erster Eindruck; verwaschene Tinte wirkt ungepflegt.
- Private Grüße: Hier genügt fast jede Qualität.
Die dritte Option: gar kein Drucker
Bei weniger als etwa 20 Briefen im Jahr ist jeder eigene Drucker unwirtschaftlich. Online-Briefservices drucken auf professionellen Laserdruckern in Druckereiqualität, kuvertieren und frankieren — für einen Festpreis pro Brief, ohne Gerät, ohne Toner, ohne Wartung.
